1.) Wochenrückblick und Ausblick auf Kommendes
Die Woche nach den Faschingsferien wartete am Mittwochabend direkt mit einer ganz besonderen Schulveranstaltung auf: Im Zuge der Zukunftswerkstatt tauschten sich über 90 Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zum Thema „Gesunder Umgang mit digitalen Medien“ aus. Im Schuljahr 2023/ 2024 ermöglichte die Zukunftswerkstatt als Format der Mitgestaltungsmöglichkeit zum ersten Mal ein wichtiges Erleben von Selbstwirksamkeit. Hierbei konnten die Schülerinnen und Schüler an mehreren Projekttagen Projektideen zu Kompetenzen der Zukunft entwickeln, die in den kommenden Monaten zum Teil zur Umsetzung kommen werden. Das Format der Zukunftswerkstatt, bei dem neben den Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften auch die Eltern mit eingebunden werden, ist seitdem fester Bestandteil unserer Schulentwicklung. Über die Zukunftswerkstatt am vergangenen Mittwoch können Sie unter Punkt 3 ausführlicher lesen – wir sind bereits auf die kommende Abstimmung gespannt!
Die ganze Woche über war zudem für die Klassen 8 und 9 einiges geboten: Neben "Rechtsstaat macht Schule" hatten wir verschiedene Suchtpräventionsveranstaltungen für unsere Schülerinnen und Schüler hier im Haus. Hier danken wir allen Beteiligten, vor allem Herrn Messina und Herrn Schock, die ein reibungsloses Umsetzen ermöglicht haben!
Der Forscher-Club von Frau Schneider hatte heute Besuch der Firma Bosch, die weltweit führend im Bereich des autonomen Fahrens ist und so kam es dazu, dass am Nachmittag ein Auto auf dem Schulhof alleine umher cruiste. Einen Bericht hierzu können Sie im kommenden Newsletter lesen.
In der nächsten Woche steht an der Realschule nicht nur der Elternabend am Donnerstag an, sondern es starten zudem die Kommunikationsprüfungen. Hier wünschen wir allen Prüflingen viel Erfolg!
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2.) Ferienbetreuung in den Faschingsferien
Die Faschingsferien in der Betreuung der Grundschule waren fröhlich, bunt und voller besonderer Momente. Ein echtes Highlight war der Besuch des Circus Circuli, der unsere Turnhalle in eine lebendige Zirkusmanege verwandelte und bei dem die Kinder mit viel Mut und Begeisterung Neues ausprobieren konnten. Auch kreativ ging es zu: Es entstanden farbenfrohe Masken, Filzarbeiten und kleine Kunstwerke. Eine spannende Rallye, bei der wir gemeinsam einen Dieb jagten sowie ein gemütlicher Kino-Vormittag mit Popcorn im Schülercafé sorgten für zusätzliche Freude. Daneben blieb viel Zeit zum Spielen, Lachen und gemeinsamen Erleben.
So blicken wir auf eine rundum gelungene und heitere Ferienwoche zurück.
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3.) Zukunftswerkstatt an der Waldschule – eine Sternstunde der Demokratie
Unsere Zukunftswerkstatt zum gesunden Umgang mit digitalen Medien war weit mehr als eine schulische Veranstaltung – sie war eine echte Sternstunde der Demokratie.
Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen kamen zusammen, um sich einem Thema zu widmen, das uns alle betrifft: Wie gelingt ein gesunder Umgang mit digitalen Medien, der Lernen ermöglicht, die mentale Gesundheit stärkt und gleichzeitig Verantwortung und Teilhabe fördert?
Besonders beeindruckend war der reflektierte und engagierte Beitrag unserer Schülerinnen und Schüler. Sie haben klar benannt, wo die Herausforderungen liegen: beim Suchtpotenzial digitaler Plattformen, bei der nachlassenden Konzentrationsfähigkeit und bei der Frage, wie viel Schutz Kinder und Jugendliche in einer digital geprägten Welt brauchen. Dabei wurde auch ein zentrales Spannungsfeld sichtbar: Gemeinschaftliche Regeln können individuelle Freiheiten begrenzen. Umso bemerkenswerter war es, mit welcher Ernsthaftigkeit sich die Schülerinnen und Schüler für gemeinsame Vereinbarungen eingesetzt haben – aus der Einsicht heraus, dass Regeln Schutz bieten und gutes Lernen erst ermöglichen.
In einem demokratischen Prozess wurden daraufhin Leitsätze für einen gesunden Umgang mit digitalen Medien erarbeitet und ausgewählt.
In der nächsten Phase wird nun die gesamte Waldschulgemeinschaft beteiligt: Alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte erhalten die Möglichkeit, digital darüber abzustimmen, welche dieser Leitsätze künftig umgesetzt werden sollen. Die inhaltliche Auseinandersetzung findet dabei im Vorfeld in den Klassen, zu Hause und in Gesprächen innerhalb der Schulgemeinschaft statt.
Die Zukunftswerkstatt zeigt eindrucksvoll, wie Schule zu einem Lernort für Zukunftskompetenzen wird: für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien, für die Stärkung der mentalen Gesundheit, und vor allem für gelebte Demokratie.
Wir danken allen Beteiligten – insbesondere unseren Schülerinnen und Schülern – für ihr Engagement, ihre Offenheit und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
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4.) Spanienaustausch mit Tudela
Am vorletzten Freitag vor den Faschingsferien war es endlich so weit: Für uns ging es Richtung Tudela. Nach Schulende machten wir uns auf den Weg zum Flughafen – mit viel Vorfreude, aber auch ein wenig Aufregung im Gepäck. Nach unserem Flug und einer anschließenden langen Busreise kamen wir schließlich in Tudela an, wo uns unsere Austauschschülerinnen und Austauschschüler sowie ihre Familien herzlich in Empfang nahmen.
Das Wochenende verbrachten wir in unseren Gastfamilien. So hatten wir direkt die Gelegenheit, in den spanischen Alltag einzutauchen. Wir erkundeten die Stadt, besichtigten bekannte Sehenswürdigkeiten wie die Bardenas Reales und probierten heimische Spezialitäten. Viele von uns wagten sich zum ersten Mal an typische Gerichte und waren überrascht, wie lecker sie schmeckten. Neben all den neuen Eindrücken blieb natürlich auch Zeit für Gespräche und gemeinsames Lachen, wie zum Beispiel beim Bowling.
Am Montag wurden wir als deutsche Schülergruppe offiziell vom Bürgermeister von Tudela im Rathaus empfangen. Anschließend durften wir die Stadt mithilfe eines Quiz eigenständig erkunden. In kleinen Gruppen machten wir uns auf den Weg, lösten Aufgaben und entdeckten dabei auch versteckte Ecken, die man als normaler Tourist wohl kaum gefunden hätte.
Der Dienstag führte uns nach Pamplona, wo unsere Stadtführerin uns bereits erwartete. Mit viel Begeisterung erzählte sie uns spannende Fakten über die Stadt und zeigte uns die Strecke, auf der während der berühmten Encierros die Stiere durch die Straßen rennen. Unsere Tour endete an einer der größten Stierkampfarenen der Welt – ein beeindruckender Ort mit viel Geschichte. Zum Abschluss stärkten wir uns mit typischen Pintxos und Churros, bevor wir den Nachmittag wieder in unseren Gastfamilien verbrachten.
Am Mittwoch stand der Ausflug nach Zaragoza auf dem Programm – eine Stadt, die sozusagen auf sich selbst erbaut wurde. Auf den Spuren römischer Überreste erkundeten wir die Stadt auf eine etwas andere Art und Weise und erfuhren viel über ihre bewegte Vergangenheit. Danach hatten wir Zeit, das heutige Zaragoza selbstständig zu entdecken. Der Tag endete im größten Einkaufszentrum Spaniens, dem Puerto Venecia, wo wir noch einmal gemeinsam bummelten und die letzten Souvenirs kauften.
Unseren letzten Tag verbrachten wir gemeinsam mit unseren Austauschschülerinnen und Austauschschülern bei sportlichen Aktivitäten. Klassische spanische Spiele brachten uns als Gruppe noch einmal näher zusammen und zeigten uns, wie wertvoll diese gemeinsame Zeit geworden war. Aus anfänglicher Zurückhaltung war echte Verbundenheit entstanden.
Anschließend hieß es Abschied nehmen. Mit vielen Umarmungen, ein paar Tränen und unzähligen Erinnerungen im Gepäck machten wir uns auf den Weg zurück nach Stuttgart.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die diesen Austausch ermöglicht. Diese Woche hat uns nicht nur eine neue Stadt und Kultur nähergebracht, sondern auch gezeigt, wie bereichernd internationale Begegnungen sein können.
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